Eigenheimfinanzierung Rechner – Anbieter online vergleichen!

Mit unserem Vergleichsrechner für Eigenheimfinanzierungen können schnell und kostenlos Anbieter und aktuelle Zinsen online vergleichen werden. Bei der Finanzierung eines Eigenheimes gilt es, verschiedene Aspekte zu beachten. Dazu gehören nicht nur die familiäre bzw. private Situation, sondern vor allem das Einkommen und weitere Einnahmemöglichkeiten (beispielsweise Mietzahlungen, Rentenzahlungen etc.). Aber auch die Ausgabenseite muss vor Abschluss einer Eigenheimfinanzierung umfassend berücksichtigt werden.

Notwendiges Eigenkapital bei der Eigenheimfinanzierung

Zwar ist eine Vollfinanzierung des Hausbaus oder Kaufes möglich, allerdings fallen dann die Zinskonditionen deutlich schlechter aus. Experten sind der Meinung, dass mindestens 20 Prozent der Kosten für den Hauskauf (inklusive Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Maklercourtage, Notar- und Grundbuchkosten) aus Eigenmitteln finanziert werden sollten. Wer dieses nicht als Barvermögen besitzt, kann hier auch private Renten, Lebensversicherungen oder bereits eingezahlte Bausparsummen ansetzen. Dies wird von vielen Banken ebenfalls als Eigenkapital akzeptiert.

Mögliche Kapitalquellen für die Eigenheimfinanzierung

  • Barvermögen
  • Private Rentenvorsorge
  • Lebensversicherung
  • Eingezahlte Bausparsummen

Entscheidung für ein Ausbau- oder Fertighaus

Wer einen Teil der notwendigen Bauarbeiten selbst vornehmen kann, kann sich dies ebenfalls auf den Eigenanteil anrechnen lassen. Viele Immobilien werden mittlerweile sowohl als Ausbauhaus (hier mit Erbringung von Eigenanteilen) und als Fertighaus angeboten. Bei der Erbringung von Eigenleistungen sollte man sich allerdings auch nicht überschätzen bzw. übernehmen.

Fördermittel für die Eigenheimfinanzierung beantragen

Entspricht der Neubau Ihres Hauses oder auch die sanierte Immobilie dem Standard eines KfW-Effizienzhauses, können Sie Fördermittel in Anspruch nehmen. Diese betragen pro Wohneinheit maximal 100.000 Euro und müssen vor Beginn der Baumaßnahmen oder vor Abschluss des notariellen Kaufvertrages beantragt werden.

Beim Erwerb einer Bestandsimmobilie erhalten Sie zudem Fördermittel für den Austausch der Heizungsanlage und die Verbesserung der Wärmedämmung. Dafür ist es allerdings notwendig, einen Energieberater mit der Begleitung der Maßnahmen zu beauftragen, dessen Kosten derzeit zu 50 Prozent von der KfW-Bank übernommen werden, sofern er auf der von der Deutschen Energieagentur (dena) geführten Energie-Effizienz-Experten-Liste registriert ist. Die von der KfW-Bank vergebenen zinsgünstigen Fördermittel werden über die finanzierende Bank beantragt. Umfangreiche Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen finden Sie auf der Webseite der KfW-Bank.

Zinsbindung und Zinsen

Je länger die Zinsbindung gewählt wird, umso höher fällt der Zinsbetrag aus. Dafür sind Sie aber in den nächsten Jahren vor Zinsschwankungen sicher, denn während der gesamten Vertragslaufzeit gilt der vereinbarte Zinssatz. In der Regel können sich Kreditnehmer zwischen einer zehn-, zwanzig- oder dreißigjährigen Zinsbindung entscheiden. Die Auswirkungen auf die Tilgungssumme können Sie mit dem Immobilien Kreditvergleich berechnen. Kurz vor Ablauf dieser Frist wird die Bank dann ein Angebot für die Anschlussfinanzierung unterbreiten.

Beachtenswertes bei der Eigenheimfinanzierung

Neben dem Kaufpreis fallen weitere Gebühren an, die in die Finanzierung mit einfließen müssen. Dazu gehören unter anderem

  • die Grunderwerbssteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises),
  • die Maklercourtage,
  • die Notarkosten,
  • die Grundbuchkosten,
  • Bereitstellungsgebühren für Kredite, sofern diese nicht im vorgeschriebenen Zeitraum in Anspruch genommen werden.

Wird eine neue Heizungsanlage eingebaut und beispielsweise die Elektroheizung (Nachtspeicheröfen) gegen eine Gasheizung ausgetauscht, muss meist auch ein Anschluss von der Hauptleitung zum Haus hin gelegt werden. Dafür entstehen ebenfalls Kosten im vierstelligen Bereich, die mit berücksichtigt werden müssen.

Um einen Baukredit zu erhalten, verlangen Banken auch Risikoabsicherungen. Dazu gehört beispielsweise der Abschluss einer Lebensversicherung, eines Bausparvertrages und einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die die Ratenzahlung im Falle von Arbeitslosigkeit oder gesundheitlicher Beeinträchtigung übernimmt. Um für eventuelle Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen gewappnet zu sein, ist es nicht nur sinnvoll, ein Reservepolster direkt bei der Kreditsumme selbst einzuplanen, welches sonst für eine Sondertilgung verwendet werden kann, sondern auch einen Bausparvertrag abzuschließen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Eigenheimfinanzierung ist die gewählte prozentuale Tilgung. Eine höhere Tilgung von beispielsweise 4 Prozent sorgt zwar für eine höhere monatliche Rate, zugleich aber auch dafür, dass das Darlehen schneller abbezahlt ist. Bei der Auswahl des Kreditangebotes sollte deshalb nicht nur auf die Möglichkeit von Sondertilgungen, sondern auch auf die Möglichkeit der Änderung der prozentualen Tilgung geachtet werden.

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